Eine der bekanntesten Landstraßen in den USA. Wir sind nur einen kleinen Teil davon gefahren
und sind sehr begeistert. Diese Küstenstraßen lockt permanent mit unglaublichen
Ausblicken, für die wir ab und zu rechts anhalten, uns strahlend anlächeln und
uns darüber freuen wirklich unterwegs
zu sein.
Als erstes Ziel, nach unserer Wanderung am Point Reyes,
steuerten wir Santa Cruz an. Einen verspielten Küstenort, mit viel Unterhaltung
am Strand. Von angeln, baden, surfen, Jetski fahren bis hin zur Achterbahnfahrt
ist alles möglich. Wir entschieden uns dafür eine Weile den Surfern zuzuschauen
und an der Strandpromenade nach Mitbringseln zu stöbern. Am Strand genossen wir
unsere selbstgemachten Sandwiches und ich den recht frischen Pazifik. Am
Nachmittag ging es dann nach Monterey, eine tolle Hafenstadt mit einem guten
Fischrestaurant direkt auf der Seebrücke. Nach einem Glas Weißwein,
vorzüglicher Pasta mit Garnelen und einem Teller Fish&Chips ging es zurück
zum Auto, denn es hieß am nächsten Morgen früh aufstehen, warm anziehen, nicht
so viel frühstücken, denn es ging ab
uffn Kutter, zum Wale beobachten. Vier Stunden schaukeln und sich
übergebenen Passagiere wurden gekrönt mit dem Auftauchen von 8 Buckelwalen.
Manche etwas entfernt und zwei ganz dicht am Boot. Wunderschön und aufregend
zugleich. Wir beiden Seebärchen hielten es natürlich die ganze Zeit draußen am
Bug aus und haben dadurch mehr gesehen als andere.
Mit guter Laune und immer noch voller Euphorie vom Bootstrip
ging es am Nachmittag weiter Richtung Port San Luis. Dort hielten wir nach
einer langen Autofahrt nachts an einem Hafen an, der sich am nächsten Morgen
als Jackpot erweisen sollte. Mit der Vermutung, dass sich dort die Fischer,
nach ihrer Arbeit auf See duschen müssten, lagen wir ganz richtig. So gab es
nach vorheriger Katzenwäsche, endlich wieder eine richtige Dusche und unsere
Sachen konnten wir vor Ort auch waschen. Jetzt aber los zum Halbfinalspiel.
Kaum waren wir los, hatten wir früher als ich dachte eine Hotelbar gefunden,
mit Blick aufs Meer und dem coolsten Barkeeper überhaupt. „Nee, tut mir leid,
wir haben kein Gingerale, aber ich kann dir eins selber mixen!“ Zack, fertig
und sehr lecker!! Die Amerikaner sind aufgeschlossen, sehr interessiert an
einem und plaudern gern. So bekamen wir weitere Ziele auf unsere Fahrt gen
Süden vorgeschlagen. Niedlich auf eine Papierserviette geschrieben. Also ab ins
Auto und auf ging es nach Sulvang, einem kitschigen Ort, der der dänischen
Städten nachempfunden wurde und weiter zur Colt Spring Tavern, einen Holzsalon
mitten im Wald und den wohl leckersten Sandwiches und Bieren in ganz Kalifornien.
Abends in Santa Barbara gab es beim Sonnenuntergang also
leckeres Sandwiches und das Gefühl endlich das legere und unkomplizierte Kalifornien
erreicht zu haben. Meer, Strand und Palmen, was braucht man mehr? Und wenn es
schon nichts umsonst in den USA gibt, dann aber wenigstens einen richtigen
Sonnenbrand. Das werden wir wohl nie lernen. Nach einer anstrengenden Autofahrt
durch LA, entschieden wir, uns nur das Hollywoodzeichen anzusehen und uns
südlich von LA einen strandnahen Ort zu suchen, den wir mit Laguna Beach
gefunden haben. Hier stehen wir seit zwei Tagen auf einem Campingplatz mit
Blick auf Surfer, Delphine und vorbei fliegenden Pelikanen. Heute, am 4. Juli,
hieß es unsere roten Körper zu schonen und durch die Läden zu schlendern und zu
shoppen. Alles ist in blau, rot, weiß geschmückt, die Familien sitzen in
Scharen bei ausgiebigem BBQ am Strand und wir freuen uns auf das Feuerwerk am
Abend. Also mache ich hier Schluss, damit ich es noch sehe.
Morgen geht’s früh raus und ab
nach Hawaii. Die Vorfreude ist RIESIG!!!!
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