Dienstag, 5. Juli 2016

Highway No 1

Eine der bekanntesten Landstraßen in den USA. Wir sind nur einen kleinen Teil davon gefahren und sind sehr begeistert. Diese Küstenstraßen lockt permanent mit unglaublichen Ausblicken, für die wir ab und zu rechts anhalten, uns strahlend anlächeln und uns darüber freuen wirklich unterwegs zu sein.

Als erstes Ziel, nach unserer Wanderung am Point Reyes, steuerten wir Santa Cruz an. Einen verspielten Küstenort, mit viel Unterhaltung am Strand. Von angeln, baden, surfen, Jetski fahren bis hin zur Achterbahnfahrt ist alles möglich. Wir entschieden uns dafür eine Weile den Surfern zuzuschauen und an der Strandpromenade nach Mitbringseln zu stöbern. Am Strand genossen wir unsere selbstgemachten Sandwiches und ich den recht frischen Pazifik. Am Nachmittag ging es dann nach Monterey, eine tolle Hafenstadt mit einem guten Fischrestaurant direkt auf der Seebrücke. Nach einem Glas Weißwein, vorzüglicher Pasta mit Garnelen und einem Teller Fish&Chips ging es zurück zum Auto, denn es hieß am nächsten Morgen früh aufstehen, warm anziehen, nicht so viel frühstücken, denn es ging ab  uffn Kutter, zum Wale beobachten. Vier Stunden schaukeln und sich übergebenen Passagiere wurden gekrönt mit dem Auftauchen von 8 Buckelwalen. Manche etwas entfernt und zwei ganz dicht am Boot. Wunderschön und aufregend zugleich. Wir beiden Seebärchen hielten es natürlich die ganze Zeit draußen am Bug aus und haben dadurch mehr gesehen als andere.

Mit guter Laune und immer noch voller Euphorie vom Bootstrip ging es am Nachmittag weiter Richtung Port San Luis. Dort hielten wir nach einer langen Autofahrt nachts an einem Hafen an, der sich am nächsten Morgen als Jackpot erweisen sollte. Mit der Vermutung, dass sich dort die Fischer, nach ihrer Arbeit auf See duschen müssten, lagen wir ganz richtig. So gab es nach vorheriger Katzenwäsche, endlich wieder eine richtige Dusche und unsere Sachen konnten wir vor Ort auch waschen. Jetzt aber los zum Halbfinalspiel. Kaum waren wir los, hatten wir früher als ich dachte eine Hotelbar gefunden, mit Blick aufs Meer und dem coolsten Barkeeper überhaupt. „Nee, tut mir leid, wir haben kein Gingerale, aber ich kann dir eins selber mixen!“ Zack, fertig und sehr lecker!! Die Amerikaner sind aufgeschlossen, sehr interessiert an einem und plaudern gern. So bekamen wir weitere Ziele auf unsere Fahrt gen Süden vorgeschlagen. Niedlich auf eine Papierserviette geschrieben. Also ab ins Auto und auf ging es nach Sulvang, einem kitschigen Ort, der der dänischen Städten nachempfunden wurde und weiter zur Colt Spring Tavern, einen Holzsalon mitten im Wald und den wohl leckersten Sandwiches und Bieren in ganz Kalifornien.

Abends in Santa Barbara gab es beim Sonnenuntergang also leckeres Sandwiches und das Gefühl endlich das legere und unkomplizierte Kalifornien erreicht zu haben. Meer, Strand und Palmen, was braucht man mehr? Und wenn es schon nichts umsonst in den USA gibt, dann aber wenigstens einen richtigen Sonnenbrand. Das werden wir wohl nie lernen. Nach einer anstrengenden Autofahrt durch LA, entschieden wir, uns nur das Hollywoodzeichen anzusehen und uns südlich von LA einen strandnahen Ort zu suchen, den wir mit Laguna Beach gefunden haben. Hier stehen wir seit zwei Tagen auf einem Campingplatz mit Blick auf Surfer, Delphine und vorbei fliegenden Pelikanen. Heute, am 4. Juli, hieß es unsere roten Körper zu schonen und durch die Läden zu schlendern und zu shoppen. Alles ist in blau, rot, weiß geschmückt, die Familien sitzen in Scharen bei ausgiebigem BBQ am Strand und wir freuen uns auf das Feuerwerk am Abend. Also mache ich hier Schluss, damit ich es noch sehe.

Morgen geht’s früh raus und ab nach Hawaii. Die Vorfreude ist RIESIG!!!!        





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen