Donnerstag, 4. August 2016

Ab in den Norden

Wir haben bereits in wunderschönen Häusern direkt am Strand, in verträumten B&B´s, in noch verträumteren Städtchen und in großen Metropolen geschlafen. Aber worauf wir uns am meisten gefreut haben, ist 4,80 m lang, 2 m breit und 3,40 hoch. Ein kleiner viereckiger Camper, den wir "Happy" getauft haben. Nachdem wir ihn vom Flughafen abgeholt haben, ging es auch gleich auf die linke Spur und ab nach Auckland. Tina fungierte als Navi und hatte viel Spaß dabei, darauf zu achten, dass ich auch ja auf die richtige Straßenseite abbiege. Noch fix unsere Sachen aus dem Hostel abgeholt, für die nächsten Wochen eingekauft und ab ging die Fahrt Richtung Norden.

Unser erstes großes Ziel in den nächsten 57 Tagen sollte Cape Reinga sein, der nördlichste Punkt Neuseelands. Auf der Fahrt dahin hielten wir an wunderschönen und einsamen Campingplätzen und besuchten von Tina im vorhinein ausgesuchte Anlaufstellen. Die berühmte Bay of Islands darf natürlich nicht fehlen, sowie die uralten und heimischen Kauri-Bäume. 

Trotz der vielen Tage hier in Neuseeland haben wir einen Fahrplan zusammengestellt, was wir uns alles ansehen möchten und wofür wir eventuell wie lange brauchen. Bis jetzt fahren wir damit sehr gut und vieles ist natürlich vom Wetter und unserer Laune abhängig. Auch, wenn die Distanzen alle sehr kurz erscheinen, darf man nicht vergessen, dass vieles sehr hügelig ist. Somit geht es mit unserem Camper auf und ab und durch unendlich viele enge Kurven. Durchschnittsgeschwindigkeit? Vielleicht 50 - 60 km/h.

Mit diesem Tempo fahren wir an wunderschönen Landschaften vorbei und man möchte am liebsten überall aussteigen, um wenigstens ein Foto zu schießen. Die Wiesen und Felder sind grün und hier und dort blühen Blumen und Sträucher, auch wenn im Radio oft von Schneefall in den Bergen die Rede ist, ist der Winter milder als wir es uns vorgestellt haben. 

Wir haben bis jetzt eine wirklich schöne Zeit in Neuseeland und freuen uns auf jeden weiteren Tag.


1 Kommentar:

  1. Huhu ihr zwei einen fröhlichen Gruß ans andere Ende der Welt. Happy scheint wirklich der perfekte Name für euren Camper zu sein, ich frage mich ob ihr die ersten seid, die den Guten so nennen. Wir haben eine Woche Ostsee hinter uns als ersten Familienurlaub und hatten eine Menge Spaß und tolles Wetter. Eva ist gerade in Estland mit einer Freundin und scheint dort ebenfalls eine tolle Zeit zu haben. So, Noah hat hunger... Fühl euch ganz fest gedrückt!

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