In Tekapo erwartete uns neben strahlendem Sonnenschein ein
türkisblauer See. Wir genossen die Zeit in der Sonne, lasen, ditschten Steine
und beobachteten die Touristenströme zur Kirche zum heiligen Hirten, um
eventuell eine Lücke auszuspähen. Leider war da nichts zu machen. Immer neue
Busse mit asiatischen Insassen, die für 10 Minuten auf die Kirche losgelassen
wurden, um das perfekte Erinnerungsfoto zu schießen, rollten heran. Es ist ein
wirklich schöner Ort, eine kleine Kirche aus Stein erbaut. Statt dem Altar
sieht man das fantastische Panorama der schneebedeckten Berge durch ein großes
Fenster. Leider ein Ort, den man mit vielen anderen teilen muss. Zu vielen,
entschieden wir und machten uns auf zu unserem Schlafplatz, bevor ein Stern am
Himmel zu sehen war.
Mit neuem Tatendrang starten wir in die letzten 8 Tage mit
unserem Camper. Da uns genug Zeit bleibt, entschieden wir uns für einen
weiteren Abstecher in Neuseelands unberührte Natur und machen uns auf den Weg
zum Mount Sunday. Den Meisten eher als Edoras aus Herr der Ringe bekannt.
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