Donnerstag, 25. August 2016

Die Küste und die 20er Jahre

Die Tage nicht am Meer haben gereicht und so zieht es uns wieder zurück an die Küste. Nach Gisborne, wo wir wieder mal einen Stellplatz am Meer ergattern. Es ist eine kleine süße Stadt, die sich ihren Namen vor allem dadurch gemacht hat, dass Captain Cook hier an Land ging. Wir vertrieben uns auf seinen Spuren die Zeit, gingen ins Museum und fanden, im Gegensatz zu Cook, der ohne seinen Proviant auffüllen zu können wieder abzog, auf dem Farmers Markt viele frische und leckere Produkte.

Unser geplanter Abstecher zum Lake Waikaremoana fand zwar statt, die geplante Wanderung fiel aber wortwörtlich ins Wasser bzw. in den Schnee. Der Weg blieb aufgrund des Schnees der vergangenen Tage gesperrt. Wir genossen 2 Tage die Ruhe und Abgeschiedenheit des Sees und fuhren anschließend nach Napier. Ein Ort, an dem gut unsere 20er Jahre Silvesterparty hätte stattfinden können. Die Gebäude sind zwar in die Jahre gekommen, lassen aber den Glanz der Zeit des großen Gatsby noch erahnen. Da wir unseren Glanz nach 4 Tagen ohne Dusche verloren hatten, genossen wir in Napier vor allem die Dusche des städtischen Schwimmbades.  Entlang der Weinreben, deren köstlichen Sauvignon Blanc wir bei einem Pasta Abend in unserem Camper genossen, folgten wir der Küste Richtung Süden.

Wir unternahmen eine schöne Strandwanderung zu einer Tölpelkolonie am Cape Kidnapperund landeten für ein paar Tage in Castlepoint. Mit atemberaubendem Ausblick über die Bucht, parkten wir in erster Reihe am Strand und genossen 2 Tage das süße Nichtstun. Nach einem Spaziergang zum Leuchtturm, lesen, malen, Fotos sortieren, sonnen und joggen, reichte uns die Einsamkeit des kleinen Küstenörtchens und es hungert uns nach dem Treiben einer Hauptstadt. Es zieht uns nach Wellington, was bedeutet, dass wir  die letzte Station auf unserer Reise über die Nordinsel erreichen.






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