Wir sind jetzt tatsächlich auf der Südinsel Neuseelands. Über
unsere Überfahrt gibt es nichts spektakuläres zu erzählen, sie dauerte 3 ½
Stunden und in dieser Zeit haben wir viel gelesen und uns einen Film im
Passagierwartebereich angesehen. In Picton angekommen, den kleinen Fährhafen
der Südinsel, war unser erster Anlaufpunkt eine Schlafstelle in der Nähe des
Malborouhsounds. Es war kalt, dunkel, es regnete und die engen Kurven machten
die Fahrt nicht einfacher. Wir wollten nur noch ankommen und uns etwas kochen
und am folgenden Tag ausgeruht nach Nelson fahren.
Nelson ist eine niedliche kleine Stadt und der erste
Anlaufpunkt für viele Touristen, um sich über Ausflüge und geführte Touren zum
nahe liegenden Abel Tasman Nationalpark zu informieren. Wir sind solche
Touristen und haben uns wichtige Informationen für die nächsten Tage geben lassen.
In einer Neuseelandzeitschrift hatten wir uns eine bekannte schwedische
Bäckerei angekreuzt und waren voller Vorfreude, ein leckeres Brot für den Abend
zu kaufen. Leider erschienen uns die Brote sehr hell und mit 12€ auch
unglaublich teuer. Mit einer Zimtschnecke im Rucksack ging es zurück zum
Campingplatz. Mit den Broschüren aus dem I-Site ausgestattet und
aufgeschlagenen Reiseführern verbrachten wir den Abend damit uns auf die kommenden Tage vorzubereiten.
PS: Wir haben natürlich die Schmiede des „ einen Rings“
nicht ausgelassen, der in Nelson und nicht im Schicksalsberg geschmiedet wurde.
Es gab 40 Ringe in den unterschiedlichsten Größen und nur wenige gingen an Schauspieler
und an Peter Jackson, der Rest wurde wieder eingeschmolzen.
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